Made in Germany

Mit dieser Backstage-Einladung zum Tanz der Tassen möchten wir allen Fans einen Einblick in die normalerweise sehr geheimnisvolle Welt der TASSEN-Produktion ermöglichen.


Klasse statt Masse war uns schon immer wichtig, aber wie setzt man das bei einem Produkt um, das mittlerweile über die hessische Heimat hinaus weltweit Fans, Sammler und Liebhaber gefunden hat?

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Die TASSEN Premiere gab es schon 2007.

Bis dahin war der Weg vom ersten Prototypen zum ersten fertigen Produkt steinig genug, letztlich jedoch sehr erfolgreich. Unser Anspruch an Design, Liebe zum Detail und Qualität war uns dabei stetiger Ansporn.


Im 2012 haben wir die Produktion in eine renommierte und mehrfach ISO-zertifizierte, deutsche Porzellan-Manufaktur verlegt um nicht nur Made in Germany sondern vor allem umweltgerecht und mit Blick auf Nachhaltigkeit zu produzieren. Damit auch unsere TASSEN-Enkel noch eine glückliche Zukunft haben.

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Ein Blick hinter die Kulissen: Die Basis jeder Tasse und jeden Gesichts sind bekanntlich unsere 3D-Animationen – die im Porzellan-Werk zu einem Prototypen entwickelt und anschließend zu einer Produktionsform umgewandelt werden.

Eine Tassen-Geburt beginnt ziemlich unromantisch als unförmiger Klumpen aus Kaolin, Quarz und Feldspat, genannt Porzellan.

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Die weitere Verarbeitung hängt dann davon ab, wer uns am Ende anlächeln oder küssen soll; die große Schale, der Eierbecher , die Kaffeetasse oder die Kanne.
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Je nachdem wird entweder flüssiger Schlick in Gipsformen gefüllt oder Masse-Stränge fürs Drehen verwendet. Immerhin blickt uns bereits danach ein glückliches, verträumtes, manchmal auch schmollendes Gesicht an.

Wir sprechen immer noch von den Produkten;)

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Diese werden danach aber von gut gelaunten Mitarbeitern der Produktion liebevoll geputzt und kontrolliert oder auch noch ein Henkel angeklebt.
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In unglaublich heißen Öfen wird gleich 2x gebrutzelt: zunächst erfolgt bei 950 °C der Glühbrand zum Verfestigen der Rohmasse. Das dauert sage und schreibe 18 Stunden!

Dieser Ofen ist über 50 Jahre alt und brennt seit dem ununterbrochen! Der spätere Glattbrand im Großofen mit modernster Brenntechnik dauert 7 Stunden bei 1.420°C.

Raus kommen sie nicht etwa braun, sondern weiß und nun dicht aus schönstem Porzellan.

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Zwischen den beiden Brennungen gibt’s immerhin noch ein Bad in der Glasur. Hier wird der „Scherben“ je nach Produkt manuell oder maschinell getaucht.
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Doch nicht alle TASSEN schaffen es auf die

große Bühne. Im Schluss-Casting beim

Schleifen und Sortieren schafft es der eine

oder andere Kandidat doch nicht durch die Qualitätskontrolle und wird aussortiert.

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Manch einer erhält allerdings auch eine Sonderbehandlung und darf sogar zur Veredelung und erhält dort noch etwas Farbe, eine Sandstrahl Behandlung oder gar Goldglanz. Bis eine Charge TASSEN bereit steht für die große weite Welt sind ca. 10 Tage vergangen und waren rund 30 fleißige Hände beteiligt.

"WOW - das rechtfertigt den Preis! 
Diesen Aufwand in der Produktion hätte ich nicht erwartet!
macht weiter so! 
-Danke für diesen Blick hinter die Kulissen"
                                                           Peter Ehrlich, Ein Fan auf Youtube

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